Coronavirus: Maskenpflicht auch an Haltestellen

Nachdem für den öffentlichen Verkehr ab 6. Juli 2020 schweizweit eine Maskenpflicht eingeführt wurde, wird diese ab 19. Oktober auf weitere Bereiche ausgedehnt. So gilt ab sofort eine Maskenpflicht auch an Bahnhöfen und in den Wartebereichen des öV, d.h. auch an allen Bushaltestellen.

Gestützt auf die Anordnung des Bundes vom 18. Oktober 2020 ist in der Schweiz ab Montag, 19. Oktober 2020 in öffentlich zugänglichen Innenräumen eine Maske zu tragen. Reisende in Fahrzeugen des öffentlichen Verkehrs wie Zügen, Strassenbahnen, Bussen, Schiffen, Luftfahrzeugen und Seilbahnen müssen bereits jetzt gestützt auf Art. 3a Abs. 1 eine Gesichtsmaske tragen. Diese Pflicht wird nun ausgedehnt auf Personen, die sich auf Perrons und in weiteren Wartebereichen für Bahn, Tram und Bus (d.h. gemäss Erläuterungen zur Verordnung z.B. Perrons, Tram- und Bushaltestellen) befinden oder sich in Bahnhöfen, Flughäfen oder in anderen Zugangsbereichen (z.B. Seilbahnstationen) des öffentlichen Verkehrs aufhalten.

  • Reisende sind in Eigenverantwortung dafür besorgt, sich für die Reise im öV mit einer Gesichtsmaske auszurüsten. Schals oder andere unspezifische Textilien sind keine Gesichtsmasken.
  • Die Mitarbeitenden des öV machen die Kundinnen und Kunden auf die geltende Maskenpflicht aufmerksam.
  • Die Verantwortung für die Durchsetzung der Maskenpflicht liegt nicht bei den Mitarbeitenden des öV.
  • Das mit der Kontrolle von Fahrausweisen beauftragte Personal kann Personen ohne Maske dazu auffordern, bei der nächsten Haltestelle auszusteigen.
  • Weitergehende Kompetenzen haben der Sicherheitsdienst und die Transportpolizei.

> Medienmitteilung Systemführerinnen Schiene und Strasse 3. Juli 2020

> Medienmitteilung des Bundesrats 18. Oktober 2020

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