Fahrerschutz im Regionalverkehr

Um den Ticketverkauf für das Fahrpersonal sowie für die Fahrgäste so sicher und komfortabel wie möglich zu gestalten, werden im Regionalverkehr die Busse mit einem Schutzglas ausgestattet.
 
Bereits im Oktober 2020 haben die Abklärungen für den Einbau eines Fahrerschutzes in den Bussen der vbsh mit Billetverkauf (Regionalverkehr) begonnen. Nach einer umfassenden Testphase und anschliessenden Umfrage beim Fahrpersonal haben sich 70% für den Fahrerschutz ausgesprochen. Aufgrund dieser Rückmeldungen haben die vbsh entschieden, den Fahrerschutz auf allen Fahrzeugen ab Jahrgang 2013 nachzurüsten. Diese bleiben bis an das Ende der Fahrzeuglebensdauer montiert. Zukünftige Neufahrzeuge werden bereits ab Werk mit einem Fahrerschutz ausgerüstet werden. Für Fahrzeuge älteren Jahrgangs werden alternative Varianten aktuell geprüft.
 
Der Fahrerschutz hat nur bedingt Einfluss auf die geltenden Schutzmassnahmen. Die vorderste Sitzreihe bleibt auch im Regionalbus weiterhin abgesperrt. Das Vorhandensein einer Schutzscheibe entbindet hingegen das Fahrpersonal von der Maskenpflicht beim Ticketverkauf. Sowohl die vbsh als auch die Systemführerschaft empfehlen den Mitarbeitenden aber weiterhin, bei Kundenkontakt eine Maske zu tragen. Die Fahrgäste sind jedoch auch während des Ticketkaufs an die Maskenpflicht gebunden, die im öV gilt.

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