Hohe Qualität und Pünktlichkeit der vbsh-Regionalbusse

Das Bundesamt für Verkehr (BAV) hat heute den aktuellen Bericht über das Qualitätsmesssystem im regionalen Personenverkehr (QMS RPV) veröffentlicht. Mehrheitlich sind demnach die Züge und Busse des Regionalverkehrs der Schweiz in guten Zustand, ordentlich und verkehren meistens pünktlich. Auch die Regionallinien der vbsh wurden in die Auswertung einbezogen und erhalten gute Noten.

Das QMS RPV dient dazu, die Qualität, der von Bund und Kantonen subventionierten Leistungen im Regionalverkehr, zu beurteilen. Dieses System beruht einerseits auf Erhebungen vor Ort durch Testkundinnen und -kunden. Andererseits fliessen Pünktlichkeitsmessungen mit ein, welche basierend auf den Fahrgastinformationsdaten durch die Transportunternehmen selbst bereitgestellt werden. Bei den vbsh beziehen sich die Resultate ausschliesslich auf die Regionallinien 21 (Neunkirch/Schleitheim), 22 (Hemmental), 23 (Bargen), 24 (Opfertshofen–Thayngen), 25 (Ramsen), 27 (Osterfingen–Oberhallau) und 28 (Beringen–Guntmadingen).

Pünktlich und zuverlässig

Der Regionalverkehr gilt als pünktlich, wenn das Fahrziel mit weniger als drei Minuten Verspätung erreicht wird. Die Regionalbusse sind schweizweit in rund 90 % aller Fälle pünktlich. Dabei erzielen Buslinien in ländlichen Regionen oder in Berggebieten bessere Ergebnisse als diejenigen in den Agglomerationen. Für die Beurteilung der Pünktlichkeit der vbsh-Regionalbusse im 2020 wurden 280 000 Messungen berücksichtigt. Mit 94.47 % erreichen die vbsh dabei einen Spitzenplatz und gelten im schweizweiten Vergleich somit als sehr zuverlässig.

Kundeninformation wird bemängelt

Die Werte für die von den Testkundinnen und -kunden bewerteten Qualitätsmerkmale blieben für die gesamte Schweiz im Jahr 2020 gesamthaft gut und gegenüber dem Vorjahr stabil. Die vbsh-Regionallinien erhalten für die Aufenthaltsqualität im Bus (Funktionsfähigkeit, Ordnung, Sauberkeit und Schadenfreiheit) Bewertungen zwischen 95.78 und 99.93 % und erfüllen damit die Vorgaben ohne Probleme. Das Fehlen des Infomonitors in den Fahrzeugen der Linie 28 (Minibusse) wirkt sich hingegen negativ auf die Beurteilung der Kundeninformation im Bus aus. Hier erreichen die vbsh 92.86 %, erfüllen aber den Minimalstandard von 89 %. Da auf 2021 neue Fahrzeuge mit Haltestellenanzeige auf der Linie 28 zum Einsatz kommen, erwarten die vbsh, dass die Bewertung für 2021 in diesem Bereich besser ausfällt.

Netzplan, QR-Code und Datum

Im Bereich der Kundeninformation an den Haltestellen sind die Anforderungen im 2020 deutlich gestiegen. Haltestellenaushänge müssen neu den kompletten Liniennetzplan, einen QR-Code mit Verweis auf den Online-Fahrplan, sowie das komplette Gültigkeitsdatum aufweisen, um die Anforderung vollständig zu erfüllen. Da im Regionalverkehr an den Haltestellen der Platz für zusätzliche Fahrplantafeln knapp ist und die generierten Aushangfahrpläne genormt sind, haben die vbsh bei gleichbleibender Qualität eine schlechtere Bewertung als im Vorjahr erhalten. Die vbsh haben reagiert und zusätzliche 20 Fahrplantafeln bereits auf Dezember 2020 montiert. Die bemängelten Haltestellenaushänge werden entsprechend den neuen Vorgaben korrigiert und auf den nächsten Fahrplanwechsel im Dezember 2021 ergänzt.

Kompetentes Fahrpersonal

Verbessert hat sich hingegen im Vergleich zum Vorjahr die Aufenthaltsqualität an den Haltestellen. Bewertet wurden die Funktionsfähigkeit, Ordnung, Sauberkeit und Schadensfreiheit. Da die Haltestellen in den Verantwortungsbereich der Gemeinden fallen, werden die vbsh einen möglichen Handlungsbedarf direkt mit den jeweiligen Verantwortlichen vor Ort eruieren. Ebenfalls bewerteten die Testkundinnen und -kunden die Kompetenz und Korrektheit des Fahrpersonals. Das Resultat macht die Verantwortlichen der vbsh überaus stolz: Mit 99.38 % liegen die vbsh auch in diesem Teilbereich auf einem nationalen Spitzenrang und konnten sich gegenüber dem Vorjahr nochmals verbessern.

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